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< Mitgliederversammlung am 5. Juni 2009
29.06.2009 16:46
Petra (Sportwartin)

Deutsche Meisterschaft 2009 Volleyball

Wie ja schon mehrfach berichtet, ist unsere Damenmannschaft Seniorinnen III (Ü43) Deutscher Meister geworden. Hier folgt nun der persönliche Mannschaftsbericht, den ich auf ausdrücklichen Wunsch hin, gerne hier veröffentliche:


Deutscher Meister 2009 sind die Berliner VfK-Südwest-Seniorinnen III (Ü 43)
Diese Deutschen Meisterschaft war etwas ganz Besonderes, schon in der Vorbereitung haben alle heiß und ehrgeizig trainiert, um den Titel wieder nach Berlin zu holen.
Im Vorfeld waren jedoch noch einige "Hürden" zu überspringen, denn bei den Berliner Meisterschaften sowie den Nordostdeutschen Meisterschaften hieß unser schwerster Gegner BBSC; der schon eine "harte Nuss" war. In beiden Spielen gelang es uns, mental und spielerisch alles zu geben, zu gewinnen und BBSC zur Quali zu schicken, womit sie wirklich nicht gerechnet hatten.
Bei den Deutschen Meisterschaften zu Pfingsten in Stuttgart-Fellbach hießen unsere Gruppengegner TG Rüsselsheim und TSV Zella Mehlis. Gleich das erste Spiel war eine riesige Herausforderung: Rüsselsheim war ein Favorit auf den Titel. Die Gedanken: "Ich habe Rücken", "ich habe Knie", "ich habe Schulter" etc., hat jeder "weggebeamt". Viel Adrenalin half dabei, und ein kampfbetontes Spiel mit extrem langen Ballwechseln konnten wir mit 2:0 für uns entscheiden. TSV Zella Mehlis, die uns unbekannt waren, konnten wir auch mit 2:0 schlagen.
Das Überkreuz-Spiel am Samstag war nun das Wichtigste! Mit Düsseldorf stand uns eine Mannschaft gegenüber, zu denen wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis haben. Wir waren sehr glücklich, dass die Düsseldorfer uns den Sieg gegönnt haben (2:0), so konnten wir abends auf der Party ausgelassen feiern, aber auch nicht sooo spät ins Bett gehen ...
Am Sonntag hieß dann unser Halbfinalgegner VC Wiesbaden. Uns gegenüber stand eine Mannschaft, die wohl gerade in die Ü-43 gerückt war. Sie wurden von uns (vornehmlich von Eva, Marion, Gitti, Kathi und Tiffy) mit Aufgaben regelrecht "bombardiert", so dass sie ihr gutes Angriffsspiel nicht aufbauen konnten. Ergebnis: 2:0 für uns.
Während wir den Einzug ins Finale feierten, spielte sich auf dem anderen Feld ein hochdramatisches Halbfinale zwischen TG Rüsselsheim und BBSC ab. Mit 2:1 musste sich BBSC ganz knapp geschlagen geben. Sehr fair waren die BBSCler, die uns nun die Daumen drückten, damit wir den Titel nach Berlin holen konnten.
Das Endspiel hat alles geboten: 1. Satz, in dem für uns alles geklappt hat, der 2. Satz von uns mit Fehlern durchzogen und der Entscheidungssatz, wo wir uns rechtzeitig an den ersten erinnerten ... Hervorzuheben ist Gitti Haack, die von der Aufgabe bis zum Angriff alles "versenkt" hat. Zusätzlich haben uns die Herren von Helios wunderbar angefeuert! Vielen Dank!
Die Freude nach dem Sieg war natürlich riesig. Dieser Deutsche Meistertitel ist für uns etwas ganz Herausragendes!
Es bleibt das Resümee: Wir waren in diesem Jahr eine Mannschaft, die harmoniert und zusammengehalten hat, nicht nur auf dem Spielfeld! Die Ausgeglichenheit, - jeder in dieser Truppe kann sehr gut mit dem Ball umgehen - war unsere Stärke. Aber noch stärker sind wir im "Zug fahren", "Prosecco trinken", "Lieder dichten" und "-singen", "Tanzen" und "Feiern"!

Hier noch einmal spielerisch vorgestellt:
Marion Henniges: Aufgaben, Annahme, Angriff, aber wie!, zu alter Stärke gefunden
Ingrid Meyer: Abnahme, Abwehr, Block, Angriff ... das alles sicher
Sabine Frohberg: Abnahme und vorn am Netz exzellent
Tina Kleinschmitt: als Coach eine extreme Hilfe, all ihre Maßnahme waren gewinnbringend
Brigitte Haack: perfektes Spiel, null Fehler, teilweise herausragende Gitti-Show
Hedwig Kalmer:Libera, alles richtig gemacht, hat sich nie aus der Ruhe bringen lassen
Marianne Herzum : Stellspiel mit viel Ruhe und Block, der alle wegdrückt
Eva Wielart: Stellspiel und Aufgaben nicht zu überbieten, Klasse
Kathi Sommer: Aufgaben und Angriff waren äußerst erfolgreich
Martina Röder: in ungewohnter Mitte großartig gespielt
Daniela Gorissen: Linkshänderin, Diagonal, hat Linkshänderin gegenüber mit ihrem Block verzweifeln lassen
Angela Weber-Kressin: in der Abnahme und in ungewohnter Mitte geglänzt
I. Meyer