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< Wasserballfest sehr erfolgreich
12.06.2011 19:46
Petra (Sportwartin)

Sie haben es wieder geschafft!!

Unsere Volleyballdamen sind in Minden wieder Deutscher Meister Ü43 geworden! Hut ab und herzlichen Glückwunsch! Hier die persönlichen Gedanken von Tina und Gitti:


Seniorinnen III erkämpfen den goldenen Butjer
Riesenjubel in der Mindener Pöttcherhalle: Der VfK Berlin-Südwest e.V. verteidigt in einem sehenswerten Endspiel den Meistertitel! Der Weg dorthin glich einer Berg- und Talfahrt, denn schon in der Vorrunde stießen wir auf starke und deutlich jüngere Teams. Durch harte, platzierte Aufschläge, eine gute Annahme und ein immer besseres Zusammenspiel erreichten wir am Sonntag das Finale gegen den Kieler TV.
Tina:
Angefeuert von den Mindener „Barfüsen“ und unterstützt von einer einsatzbereiten, lebhaften Auswechselbank spielte die gesamte Mannschaft an ihrem Leistungslimit und erkämpfte sich im 2. Satz Punkt um Punkt. Dem Druck und dem Kampfgeist von (gefühlt) 12 Spielerinnen auf unserer Feldhälfte konnten die Kielerinnen nicht standhalten und mussten sich am Ende 2:0 geschlagen geben.
Gitti:
Diese DM wird mir sicher sehr lange in Erinnerung bleiben!
Nach unterhaltsamer und rasanter Fahrt mit Tina in Evas „Kugelblitz“ wurden wir in unserem Quartier mit den Worten empfangen: „Warum kommt ihr denn jetzt erst, wir sind schon seit einer Stunde da!“
Der Abend wurde, wie erwartet, sehr unterhaltsam und nett, denn im Garten der Familie Barfus gaben Geli und Glitzersiggi wieder interessante Geschichten aus ihrem Leben zum Besten!
Am nächsten Morgen, nach einem exzellenten Frühstück, spazierten wir durch einen Botanischen Garten, der als Friedhof 1824 angelegt wurde und heute noch einige alte Gräber beherbergt, zur Spielhalle. -> Schön, interessant und unheimlich!
Vor Ort erhielt ich von Marion und Heti eine rundum Versorgung für meinen steifen Hals und konnte danach fast beschwerdefrei spielen -> ihr seid einfach super gut!!!!!!!!
Noch vor dem ersten Spiel verletzte sich Marianne und verstauchte sich zwei Finger. Diese Verletzung vermieste ihr die DM, denn mit den getapten Fingern kamen die Pässe nicht wie gewohnt aus den Händen und Marianne nur zu ei-nem kurzen Einsatz.
Im ersten Spiel trafen wir gleich auf unsere Endspielgegner – die Kielerinnen – und gaben den einzigen Satz in diesem Turnier ab!
Vorweg gab es eine Diskussion darum, ob wir den ersten Satz gegen das Licht oder mit dem Licht im Rücken beginnen sollten. —–Tina setzte sich als Coach durch und es stellte sich heraus, dass wir auf der Gegenlichtseite unsere Sätze klarer für uns entscheiden konnten, als mit dem Licht im Rücken.
Tina, natürlich alles richtig gemacht!!
Manch´ Gegnerin behauptete, wir hätten eine leichte Vorrundengruppe, aber auch unser zweiter Gegner „Dingden“ spielte auf gutem Niveau, so dass uns keine Möglichkeit zum Experimentieren blieb. Wir waren immer zu 100% gefor-dert.
„Das wichtigste Spiel des Turniers“, nämlich der Überkreuzvergleich mit dem 2. aus der anderen Gruppe, war gegen Wiesbaden, die enorme Schwierigkeiten mit unseren Aufschlägen hatten. —Ich muss erwähnen, dass wir zwischenzeitlich auch große Probleme mit der Annahme hatten und Tinas Anweisung, die Bälle dichter ans Netz zu schieben, nicht sofort umgesetzt wurde. In diesem Spiel kam endlich auch Angela zum Einsatz und schob sehr selbstbewusst die Bälle nach vorn.
Abgesehen von einigen Annahmeproblemen und Schwächen in der Abwehr (hier muss ich Bine herausnehmen, die sensationell gut abgewehrt hat), war unser erster Turniertag gespickt mit spielerischen Highlights und einem super Händchen von Tina, die mit guten Analysen und erfolgreichen Spielerwechseln uns immer auf der Erfolgsspur hielt.
Sigis Durchsetzungsvermögen zeigte sich nicht nur in der Art, wie sie , fast oh-ne Pause, die Angriffe von der Position 4 versenkte, sondern auch darin , wie sie Gitti dazu gebracht hat, die Pässe zur 4 ganz raus zu spielen.
Eva musste dann leider noch ein Spiel schiedsen und ging nach einer abgewiesenen Auszeit mit einem unguten Gefühl aus der Halle. — Arme Eva!!!
Wir beschlossen, zu „Hause“ bei Barfus‘ zu essen. Marianne und Tina kauften noch Nudeln, Bier und Melone und 13 „Mütter“ versorgten sich gegenseitig so, dass niemand hungern musste!! Danke auch an Heinz, der eine leckere Fleischklößchensoße für uns gekocht hat!!!
Meine Zimmergenossinnen und ich waren zwar nicht bei der Fete, aber es wurde berichtet, dass die Musik leider erst gut wurde, als es Zeit war, schlafen zu gehen!! Da musste Heti von der Tanzfläche geholt werden.
Der zweite Turniertag fing dermaßen entspannt an, mit einem Sektfrühstück von einem sehr gut aufgelegten Ehepaar Barfus, lauter gutgelaunten und aus-geschlafenen Frauen, die den wohlgemeinten Sekt mit einem Dankeschön zurück in die Küche trugen, ———– > da konnte gar nichts mehr schiefgehen! Selbst Sigis Schuhe, die sie unter ihrem Bett stehen gelassen hatte, wurden ihr zur Spielhalle gebracht. Im Halbfinale ging es gegen den Hummelsbütteler SV. Da das ein Team mit vielen großen Frauen ist, hatte Tina in unserer Anfangsaufstellung auch alle Großen dagegen gesetzt. Geli spielte sichtlich beflügelt durch die Anwesenheit ihres Freundes, der sich dann auch noch als guter Bäcker erwies und uns einen selbstgemachten, superleckeren Käsekirschkuchen spendierte! Der Endspielgegner hieß dann ungewohnter Weise nicht Rüsselsheim. Die waren ohne die verletzte Conni nicht mehr stark genug, um sich gegen Kiel durchzusetzen.
Das Endspiel gegen Kiel sorgte neben viel Spaß auch noch für einige Überra-schungen. Gina stieg wie Phönix aus der Asche und brachte ihre besten Angriffe im Endspiel. Heti flog unerwartet von einer Ecke in die andere und baggerte die Bälle ran ans Netz. Eva hatte 100% Erfolg mit ihren kompromisslos geschlagenen Angriffen und harmonierte sehr mit den Angreifern, wenn Gitti ihr nicht dazwischen lief. Bine spielte das ganze Turnier über mit konzentriertem Gleichmut. Dani entschloss sich doch noch mal auf den Ball zu hauen!!! Marion hatte einfach nur Spaß und vergaß, sich aufzuregen —>oder gab es nichtszum Aufregen?
Und ich selber habe bei diesem Turnier einen Riesenspaß gehabt. Alle haben sich voll eingebracht und haben sich so mannschaftsdienlich verhalten, ich schwebe immer noch glückselig durch die Gegend!!!